Ornithologische Arbeitsgruppe im Landschaftsförderverein
Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V.

Akt. Nachrichten

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Wasservogelzählung Februar 2010

Zum Zähltermin am 14.02.2010 hatte der Winter die NNN noch fest im Griff. Dementsprechend fielen die Zahlen wie erwartet niedrig aus. Bemerkenswert, dass ca. 200 Graugänse den langen harten Winter bei uns ausgeharrt haben. Aber mittlerweile kommt der Frühling und die ersten Kraniche wurden gesichtet.


Wasservogelzählung im Januar 2010

Wie zu erwarten war die Wasservogelzählung im Januar 2010 aufgrund des strengen Winters nicht sehr ergiebig. Überraschend war, das noch fast 400 Graugänse trotz weitgehend zugefrorener Gewässer und Schneehöhen von 30cm in der NNN ausharren.


Wasservogelzählung im Dezember 2009

Mit 110 Zwergsägern gab es bei der Wasservogelzählung einen neuen Gebietsrekord. Außerdem sind die Zahlen für Tafelente und Blessralle weiterhin deutlich höher als in den vergangenen Jahren.


Nuthe-Nieplitz-Niederung

Die Nuthe-Nieplitz-Niederung, ca. 20 km südlich von Potsdam gelegen (Übersichtskarte und Google-Map), ist ein bedeutendes Rast- und Brutgebiet für Wasser- und Watvögel mit einer Vielzahl von Flachseen und Feuchtwiesen. Sie ist als IBA (Important Bird Area) anerkannt bzw. als SPA (Special Protection Area) ausgewiesen. Die Arbeitsgemeinschaft Ornithologie im Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung wurde am 22.08.1995 gegründet und wird seit Beginn von Dr. Lothar Kalbe geleitet.Regelmäßig werden ornithologische Führungen veranstaltet, viele der besten Beobachtungsplätze lassen sich auch auf eigene Faust erkunden.

 

Brutvögel

Im Gebiet brütet eine Reihe interessanter und seltener Vogelarten. Für das Naturschutzgebiet Nuthe-Nieplitz-Niederung (ca. 5500 ha groß) kann die Anzahl der Brutpaare ausgewählter Arten abgeschätzt werden. Für einige Artengruppen wurden in den letzten Jahren detaillierte Kartierungen durchgeführt.

Gastvögel

Maximale Anzahl und Zeitpunkt der Maxima variieren naturgemäß von Jahr zu Jahr, wobei bestimmte Arten stärkeren Schwankungen unterliegen als andere. Insbesondere die Rastzahlen der Limikolen hängen stark vom Wasserstand ab, dagegen sind z.B. die Zahlen der meisten Enten- und der beiden Sägerarten seit Jahren konstant. Im Winterhalbjahr werden regelmäßig zwischen September und April Wasservogelzählungen durchgeführt, so dass die Entwicklung über einen längeren Zeitraum erfasst und bewertet werden kann (Monitoring).