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Ornithologische Arbeitsgruppe im Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. |
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erstellt von Karsten Siems am 23.02.2010 um 21:15 Uhr.
Die Zahlen der meisten Arten liegen durchaus im Rahmen des für Februarzählungen üblichen. Neben ca. 200 Graugänse wurden bei der Zählung, ca. 300 Saatgänse, 127 Singschwäne, knapp 400 Stockenten und ca. 49 Schellenten gezählt. In Jahren mit milderen Wintern treten vereinzelt auch andere Enten (z.B: Schatter- und Krickenten) oder Haubentaucher auf, die dieses Jahr komplett fehlen. Auch Zwerg- und Gänsesäger sind es etwas weniger als üblich.
erstellt von Karsten Siems am 07.02.2010 um 18:52 Uhr.
Trotz anhaltendem sehr strengen Frost und einer geschlossenen Schneedecke von 30cm wurden im Januar 2010 mit 396 Graugänsen mehr als in den meisten vergangenen milderen Wintern gezählt. Dagegen liegt die Zahl der Saat- und Blässgänse unter den sonst üblichen Januarzahlen. Auch Reiher und die meisten Enten haben sich verständlicherweise in Wasservogel-freundlichere Gebiete zurückgezogen.
erstellt von Karsten Siems am 31.12.2009 um 15:27 Uhr.
Die Zählung im Dezember brachte mit 110 Zwergsägern einen neune Rekord für die Nuthe-Nieplitz-Niederung. Meist lag ihre Zahl in den letzten 10 Jahren zwischen Dezember und Februar zwischen 30 und 60 Tieren. Auch die Gänsesäger waren mit 321 Vögeln gut vertreten. Bei der Zählung am 13.12. wurden auch noch 307 Kraniche gezählt, die aber mittlerweile (31.12.) wegen der anhaltend winterlichen Witterung das Gebiet wohl verlassen haben.
erstellt von Karsten Siems am 21.11.2009 um 21:11 Uhr.
Wie üblich halten sich zur Wasservogelzählung Mitte November mehr als 40.000 nordische Gänse in der Nuthe-Nieplitz-Niederung auf, von denen ca. 35.000 auf dem Blankensee schlafen. Interessant war die Vielfalt der beobachteten Gänsearten (je eine Rothals- und Streifengans sowie zwei Weißwangengänse) und Entenarten (12 Arten, darunter 3 Moorenten, 6 Bergenten und 1 Kolbenente). Die Rohrdommelfamilie ist immer noch regelmäßig am Blankensee zu sehen.
erstellt von Karsten Siems am 25.10.2009 um 20:49 Uhr.
Die Wasservogelzählung im Oktober erbrachte mit ca. 60.000 Bläss- und 19.000 Saatgänsen geringfügig höhere Zahlen als in den vergangenen Jahren. Deutlich höher als in den vergangenen Jahren sind die Zahlen der Tauchenten (Reiherente und Tafelente) bzw. der Blässhühner, die sicher auf die gegenüber früheren Jahren bessere Wasserqualität am Blankensee zurückzuführen sind. Auch 108 Silberreiher sind rekordverdächtig. Höhepunkt war die Beobachtung von je 2 Eisenten und Moorenten in unmittelbarer Nähe des Steges am Blankensee.
erstellt von Karsten Siems am 26.09.2009 um 18:56 Uhr.
Durch die Beobachtung (K. Urban, B. Ratzke) der Rohrdommelfamilie mit mind. 2 Jungvögeln, die am Blankensee in der Morgendämmerung Flugübungen veranstalteten, konnte endlich der erhoffte Brutnachweis für diese seit Jahrzehnten nicht mehr in der NNN brütende Art erbracht werden. Auch 2009 halten sich wieder sehr viele Blässhühner am Blankensee auf (>2500). Ungewöhnlich ist auch die hohe Zahl (72) von ebenfalls überwiegend am Blankensee rastenden Zwergtauchern, die eine neue Höchstzahl für die NNN darstellt.
erstellt von Karsten Siems am 30.03.2009 um 21:38 Uhr.
Der Steinkauz kommt in Brandenburg nur noch in zwei kleinen Populationen im Havelland und in den Belziger Landschaftswiesen vor, die beide durch regelmäßige Auswilderungen gestützt werden. Die NNN bietet hinsichtlich der Biotopstruktur sehr gute Lebensbedingungen für die kleine Eule, die sich jedoch aus eigener Kraft nicht wieder ansiedeln kann, da keine ausreichende Populationen in der näheren Umgebung vorhanden sind. Daher soll versucht werden, durch Auswilderungen den Steinkauz bei uns wieder anzusiedeln und im optimalen Fall die neue Population in der NNN mit der bestehenden in den Belziger Landschaftswiesen zu einer größeren Population zu verbinden. Meldungen von gesichteten oder gehörten Steinkäuzen können Sie hier oder an die Untere Naturschutzbehörde (telefonsich unter (033 841) 91125 oder per Email an naturschutzu@potsdam-mittelmark.de) melden.
erstellt von Karsten Siems am 22.03.2009 um 19:19 Uhr.
13 Entenarten (inkl. der beiden Säger) wurden bei der WVZ im März beobachtet. Eine Besondernheit für die NNN waren 5 Kolbenenten, die nur selten in der NNN beobachtet werden. Auch Pfeifenten (318), Schellenten (100) und Zwergsäger (68) sind in außergewöhnlich großer Zahl vertreten.
erstellt von Karsten Siems am 21.02.2009 um 09:55 Uhr.
Ein Blick auf den Vergleich der Daten der Wasservogelzählungen aus den vergangenen Jahren zeigt, dass weitgehend unabhängig von der Witterung überraschend konstante Zahlen für die meisten Arten (z.B. Gänse, Schwäne, Reiher) ermittelt werden, da sie in der NNN immer auf eisfreie Stellen der Fließgewässer ausweichen können. Sogar 12 Kraniche sind noch (oder bereits wieder?) im Gebiet.
erstellt von Karsten Siems am 25.01.2009 um 20:33 Uhr.
Fast alle Seen waren bis auf kleine Bereiche zugefroren, so dass sich die verbliebenen Wasservögel auf die Nuthe und Nieplitz und deren Mündungsbereiche in die Seen konzentrierten. Ungewöhnlich neben den 5 Rohrdommeln waren zwei Schnatterenten, die normalerweise beim ersten längeren Frost die NNN verlassen und die sehr geringe Zahl (nur 2) an Zwergsägern.