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Ornithologische Arbeitsgruppe im Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. |
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Beobachtungsturm StangenhagenDer Turm in Stangenhagen liegt in der Strassgrabenniederung direkt am Schwanensee, einem Flachwassersee, der durch Einstellung der Entwässerungsmaßnahmen ab 1990 entstanden ist. Parkmöglichkeiten bestehen entweder im Ort Stangenhagen oder an der B246 am Pfeffergraben kurz hinter Stangenhagen Richtg. Zauchwitz. Ein kurzer Spaziergang am Pfeffergraben entlang führt nach ca. 1km zum Turm. Fast immer sind je nach Jahreszeit unterschiedliche Entenarten (bis zu 10 Arten gleichzeitig) zu sehen, meist auch Kraniche (max. 50 Nichtbrüter im Sommer, während des Zuges im Oktober bis zu 600), Kormorane, Zwerg- und Haubentaucher. Besonders interessant ist im Sommer der vom Turm gut einsehbare Horst des Fischadlers auf einem Mast im See. Außerdem ist ganzjährig die Anwesenheit von Silberreihern zu erwarten. Beobachtungsturm UngeheuerwiesenDer Beobachtungsturm in den Ungeheuerwiesen ist zu Fuß vom Parkplatz im Ort Blankensee in ca. 15 min zu erreichen. Er ist insbes. im Herbst ein lohnendes Ziel, wenn sich tausende nordischer Gänse auf den Ungeheuerwiesen zur Nahrungssuche einstellen. Mitunter sind auch von der Straße zwischen Blankensee und Breite Gänse auf den Wiesen zu sehen. Wenn diese überflutet sind, können auch Limikolen und Enten beobachtet werden. Hier ist vom Ortsausgang Blankensee aus in Richtung Breite linkerhand ein Fischadlerhorst auf einem Mast gut zu sehen. Ab Ende März lassen sich Balzspiele, Paarungen und später Fütterungen der Jungvögel beobachten. Bohlensteg BlankenseeDer Bohlensteg kann entweder vom Parkplatz am Ortsausgang Blankensee Rchtg. Schönhagen oder vom Parkplatz im Ort Blankensee auf einem kurzen Spaziergang erreicht werden. Er stellt die einzige Möglichkeit dar, auf dem Blankensee gut Vögel zu beobachten, da der See komplett von breiten Verlandungszonen mit Röhricht und Erlenbruch umgeben ist. Neben den unterschiedlichen Wasservögeln lassen sich hier günstig Bartmeisen beobachten, die direkt im Schilf am Bohlensteg brüten. Außerdem kann im Herbst abends der Einflug von bis zu 35 000 nordischen Gänse an diesen zweiten Gänseschlafplatz verfolgt werden. Sehr gute Beobachtungsmöglichkeiten ergeben sich auch an Graureihern, Seeadlern, Milanen und Eisvögeln. |
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Zauchwitzer BuschDas Gebiet westlich des Pfefferfließes, der sogenannte Zauchwitzer Busch, besitzt mit Feuchtwiesen, Flachseen, temporären Gewässern und Erlenbrüchen ein abwechslungsreiches Beoachtungsareal. Das größte Gewässer, die Gänselaake, ist der bedeutendste Gänseschlafplatz in der Nuthe-Nieplitz-Niederung. In Zauchwitz kann das Auto geparkt werden. Auf einer kurzen Wanderung entlang der Nieplitz gelangt man zunächst durch Ackerland bis zu den Feuchtwiesen, auf denen im Herbst meist Kraniche und nordische Gänse rasten. Diese Flächen dürfen nicht betreten werden. Ein mit Bäumen und Gebüsch bestandener Weg führt zu einem Hochsitz an einer alten Kiefer, von dem aus sich das Gewässer gut einsehen lässt. Im Oktober und November finden sich regelmäßig zu Sonnenuntergang. Im Oktober und November finden sich regelmäßig zu Sonnenuntergang bis zu 50.000 nordische Gänse (im Oktober vorwiegend Saatgänse, später überwiegend Blessgänse) am Schlafplatz ein. Neben Gänsen sind zeitweise auch Enten, Kraniche, bis zu 20 Silberreiher und je nach Wasserstand zur Zugzeit (Mai bzw. Juli - September) auch Limikolen zu beobachten. Es ist dafür aber unbedingt ein Spektiv empfehlenswert. Die an die Gänselaake grenzenden Wiesen besitzen mehrere temporäre Flachgewässer und Nassbereiche, die als Brutgebiet der Wiesenbrüter besonders geschützt sind.
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