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Ornithologische Arbeitsgruppe im Landschaftsförderverein Nuthe-Nieplitz-Niederung e.V. |
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Die teils ausgedehnten Feuchtwiesen wurden in den 70er und 80er Jahren des 20. Jh. melioriert, so dass die ursprüngliche Vegetation fast überall verschwand. Hinzu kam die Rodung größerer Erlenbestände. Seit 1990 wird gezielt das Frühjahrswasser in den Wiesen festgehalten, so dass sich Überflutungen in Teilbereichen bis in den Sommer halten können.

Das flächenmäßig größte Wiesengebiet erstreckt sich zwischen den Orten Breite, Blankensee und Tremsdorf im Bereich des Königsgrabens. Ein Teil der Wiesen bleibt ganzjährig feucht bzw. temporär vernässt. Es entwickelt sich zur Zeit eine dem Feuchtegrad angepasste Vegetation mit kleineren Landröhrichtbeständen. Wiesenbrüter siedeln sich erneut an: Kiebitz, Rotschenkel, Knäkente, Graugans. 2006 war der Wasserstand auch Anfang Juni noch ausgesprochen hoch (s. Bild), so dass sogar Lachmöwen und Flussseeschwalben brüteten. Die Ungeheuerwiesen bieten Gänsen und Kranichen günstige Nahrungsplätze. Am besten kann man das Gebiet vom Beobachtungsturm am Seechen bei Blankensee überblicken.
Wiesen bei KörzinNach dem Fresdorfer See sind die Wiesen bei Körzin das älteste NSG in der Nuthe-Nieplitz-Niederung; sie wurden 1972 unter Schutz gestellt. In Teilbereichen hat sich eine ursprüngliche Vegetation der Schlankseggenwiesen, Erlenbrüche und Weidichte erhalten. Die Wiesen grenzen an die Verlandungszonen des Blankensees an. Am besten lassen sich Wiesenbrüter, Gänse und Kraniche von Körzin aus beobachten, wo die Möglichkeit besteht, auf einem Betonweg bis zum Königsgraben zu gehen. Eine weitere Beobachtungsmöglichkeit bietet sich auf dem Ortolanrundweg von Stücken aus, der die nördlichen Teile der Wiesen mit größeren Erlenbrüchen (Springebusch) tangiert. Die geschützen Wiesen links und rechts des Königsgrabens dürfen nicht betreten werden.
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